Containerbrand Industriezone Bettemburg
12.05.2008 18:59:23 | Tom Barnig
Gegen 11 Uhr wurde die Dienstgruppe des Einsatzzentrums über einen Containerbrand informiert. Aufgrund des Mangels an Informationen über Lage, Ausbreitung und Gefahreninhalt des Containers, beschloss der Einsatzleiter wenige Minuten nach der ersten Alarmierung auch die restlichen Einsatzkräfte mittels "Alerte Générale" anzufordern.
Beim Eintreffen des TLF2000 versuchten bereits Mitarbeiter des Unternehmens das Feuer mittels hauseigener Löscheinrichtung zu bekämpfen. Eine erste Atemschutzeinheit des Einsatzzentrums Bettemburg brachte das Feuer mit Hilfe des Hochdruckschnellangriffes unter Kontrolle. Jedoch blieb ein gezielter und effizienter Löscherfolg des ganzen Containerinhaltes aus. Das Brandobjekt befand sich unter einem Hallenüberdach und inmitten von weiterem entzündlichem Material. Um ein Übergreifen auf die restlichen Objekte zu vermeiden und alle Glutnester zu löschen, wurde der Container auf ein freies Gelände befördert. Nach Entleerung und Ausbreitung des Containerinhaltes fanden die Nachlöscharbeiten statt. Die gesamte Ladung wurde mittels zwei Hohlstrahlrohren und einem Wasser-Schaummittel-Gemisch gelöscht. Nach vermehrter Kontrolle mit der Wärmebildkamera konnte der Einsatzleiter Entwarnung geben und die restlichen Einsatzkräfte abrücken.
Das Einsatzzentrum Bettemburg war mit 4 Löschfahrzeugen und 14 Einsatzkräften vertreten, sechs weitere Mitglieder waren im Stand-By im Einsatzzentrum. Vor Orten weilte zusätzlich die Polizei Düdelingen und Vertreter des Unternehmens.
Eingesetzte Fahrzeuge: HTLF 20, TLF 2000, TLF 3500, TSF-W
weitere Fotos

Eingesetzte Fahrzeuge: HTLF 20, TLF 2000, TLF 3500, TSF-W
weitere Fotos
