Fahrzeuge brennen auf Lkw

18.10.2017 08:55:00 | Max Delvaux
In den Morgenstunden brannten mehrere Fahrzeuge auf einem Lkw auf der A3 in Richtung Luxemburg. Niemand wurde verletzt.

Die Feuerwehren Roeser und Bettemburg wurden am Mittwochmorgen zu einem Lkw-Brand alarmiert. Auf der A3 in Richtung Luxemburg, kurz vor dem Gaspericher Kreuz, waren sieben auf einen Lkw geladene Fahrzeuge in Brand geraten.
Da eine Wasserversorgung durch Hydranten auf der Autobahn nicht gewährleistet ist, wurden noch während der Anfahrt das ULF 1 1 aus Bettemburg sowie das ULF 2 1 aus Luxemburg durch die Leitstelle nachalarmiert. 

Das Feuer, welches im hinteren Bereich des Lkws ausgebrochen war, wurde von zwei Atemschutztrupps mittels Druckluftschaum unter schwerem Atemschutz gelöscht. Ein Übergreifen auf die restlichen Fahrzeuge sowie auf die Zugmaschine konnte verhindert werden.
 
Alarmierung: Permanence
Datum: 18.10.2017
Zeit: 05:48
Einsatzort: A3 Richtung Lux.
Einsatzkräfte: 6
Fahrzeuge:   
Unterstützung: FF Roser
BF Luxemburg
Polizei
Nach den Löscharbeiten war die Arbeit für die Rettungskräfte jedoch nicht beendet. Damit der Sattelschlepper abgeschleppt werden konnte, mussten die abgebrannten Fahrzeuge entladen werden. Hierzu wurde der Feuerwehrkran aus Luxemburg nachalarmiert. Aufgrund der starken Hitzeentwicklung während des Brandes mussten die Fahrzeuge teils mit hydraulischen Rettungsgeräten sowie Trennschleifer vom Anhänger getrennt werden.

Nach rund 6 Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken. Niemand wurde verletzt.

Am Einsatzort weilten die Feuerwehr Bettemburg mit HLF 2 1 und ULF 1 1 sowie 6 Mann, die Feuerwehr Roeser mit dem HLF 2 1, die Berufsfeuerwehr mit dem ULF 2 1, Kran und Sauvetage Lourd, ein Rettungswagen aus Bettemburg sowie die Polizei. Der Verkehr wurde aufgrund der Lösch- und Bergungsarbeiten auf zwei von vier Spuren am Einsatzort vorbeigeleitet.

Wir möchten weiterhin daran erinnern, bei Stau umgehend eine Rettungsgasse zu bilden und diese bis zum Auflösen des Staus aufrecht zu halten. Auch heute hatten die Rettungskräfte wieder starke Probleme schnell zum Einsatzort zu kommen, da keine Rettungsgasse gebildet wurde oder diese nach Durchfahrt des ersten Fahrzeugs wieder umgehend geschlossen wurde.


















Fotos: CIBETT